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Ab Morgen heißt es: Daumen drücken!

Tobias Buck-Gramcko darf wohl bei WM starten

Bahn-Radsport: Titelkämpfe der Junioren im schweizerischen Aigle

Die Chancen auf einen WM-Einsatz stehen für den Radsportler Tobias Buck-Gramcko sehr gut. Nach seiner Nominierung für die Bahn-Titelkämpfe der Junioren im schweizerischen Aigle wird der Fahrer des Tuspo Weende dort wohl auch starten – und zwar im Vierer-Mannschaftszeitfahren über 4000 Meter.

Der erste Einsatz in der Qualifikation steht für das deutsche Quartett am Mittwoch an. „Wenn ich nicht noch krank werde, bin ich sicher dabei“, freute sich Buck-Gramcko am Montagabend. Als Fahrer des jüngeren Jahrgangs wäre bereits die WM-Teilnahme als Erfolg zu bewerten.

Obwohl der 17-Jährige um den Stellenwert der Wettkämpfe weiß, halte sich seine Aufregung in Grenzen: „Sie wird nur jedes Mal schlimmer, wenn man mich drauf anspricht“, lacht Buck-Gramcko. „Ich bin mir aber sicher“, so der Göttinger weiter, „dass noch ganz schön viel Druck kommen wird. Schließlich gibt es immer nur einen Versuch.“

Im Idealfall wird der deutsche Bahn-Vierer nach der Qualifikationsrunde auf der 200 Meter langen Holzbahn erneut seine Leistungsfähigkeit zeigen können. Die Finalläufe sind für Donnerstag angesetzt, einer der Top-Favoriten heißt Russland. Auch ein Start über das 3000-Meter-Einzelzeitfahren am Freitag ist für Tuspo-Fahrer Buck-Gramcko nicht ausgeschlossen.
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14.08.18

210 Kilometer, 2 Übernachtungen & etliche Überraschungen

Die schönsten Momente (für einen Radfahrer, auf einer Reise oder eines Lebens) sind die unerwarteten und kostenlosen. Was klingen mag wie ein abgedroschener Kalenderspruch, hat sich auf der Fahrt von Göttingen zum Edersee für eine 18-köpfige Rennrad-Gruppe zweifellos bewahrheitet. Die hügelige Drei-Tages-Tour hielt für den Nachwuchs immer wieder Unerwartetes bereit – und vor allem diese Momente sorgten dafür, dass die Etappenfahrt zu dem wurde, was sie sein soll: lehr-, erlebnis- und erkenntnisreich. Ein Rückblick auf die überraschenden Momente drei unvergesslicher Tage:

Tag 1: Verwundertes Augenreiben: Ob wohl die pralle Mittagssonne für Fata-Morgana-Effekte sorgte und die Asphaltstraße wie eine Schotterpiste aussehen ließ? Nein, es war wahr: Kurz nach dem Überqueren der Kuppe des 600 Meter hohen Hirschberges südlich von Witzenhausen galt es tatsächlich, sich im Mountainbike-Style über eine ein Kilometer lange Schotterstrecke zu winden – eine Bewährungsprobe für die Reifen wie auch für die Radbeherrschung! Nach dieser Offroad-Einlage und den vormittäglichen, höhenmeterreichen Anstrengungen ging es erfreulicherweise permanent bergab Richtung Kaufungen. Dort wartete mit der Kommune Niederkaufungen der erste Übernachtungsort auf den Rennrad-Tross. Und zudem wartete ein malerisches Flecklein, unmittelbar unter einem Weidebaum, für das gemeinsame Abendessen. Die gelbe Farbe der Nachtisch-Wassermelone war im Übrigen ähnlich überraschend wie die Tatsache, dass auch 80 Kilometer in den Beinen und etliche Pizzastücken in den Bäuchlein eine Handvoll Kids nicht davon abhalten konnten, sich beim Fußballspielen noch ultimat verausgaben zu wollen.

Tag 2: Der erste Schock-Moment bestand in der Aufsteh-Zeit: Um 6 Uhr morgens wurden die Rennradler wachgerüttelt, um möglichst vor der Hitze Kilometer zu sammeln. Sodann folgte ein für die Betreuer wirklich unerwarteter Augenblick: Es glückte tatsächlich das Kunststück, die erste der beiden Gruppen vor 8 Uhr auf zu Strecke zu schicken. Um 7.56 Uhr begannen die etwas jüngeren Pedaleure ihre Tour; zunächst gen Kassel, um auf den Fuldaradweg zu gelangen. Nach einem Zwischenstopp im idyllischen Büchewerra und einem knackigen Anstieg folgte die Szene, die fast alle Teilnehmer rückblickend als Highlight der drei Tage bezeichnen sollten: Nach 60 Tageskilometern wurde in Fritzlar eine Pause am Mühlenbach organisiert – man hatte ja nicht ahnen können, welches Natur-Adventure-Paradies sich dort auftun sollte. Klar, eine Erfrischung im Fluss war geplant gewesen; was jedoch folgte, nicht: Bei ziemlich rasanter Flussströmung konnte man flussaufwärts ins Wasser hüpfen und sich fortan – im Wortsinne – einfach treiben lassen. Auf dem Rücken liegend, mitschwimmend, wie immer man wollte. Dem Erfrischungs-Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Unerwartet. Kostenlos. Niemals war der oben zitierte Kalender-Ausspruch plastischer, nie war das Erlebnis Natur greifbarer, niemals das Naturerleben erfrischender. Und selten war das Mitleid gegenüber den Gästen, die sich nebenan im Freibad Handtuch an Handtuch gedrängt hinter Zäunen eingepfercht fühlen mussten und dafür noch Geld gezahlt hatten, immenser... Der einzige Grund, die Erfrischungsreise nach zweieinhalb Stunden abzubrechen, war die Idee, bis 19 Uhr den Edersee zu erreichen. Es gelang, und auf den letzten sechs Kilometern stand auf einem Waldweg erneut eine Schotterpassage auf dem Streckenplan. Am Abend sanken zumindest einige Kinder schon vor der Nachtruhe erschöpft in íhre Betten.

Tag 3: Dieses Statement vom Vorabend hing nach: Wie lang seine bislang längste Radtour gewesen war, war ein Kind gefragt worden. „15 Kilometer ungefähr“, so hatte die Antwort gelautet. Umso beachtlicher und umso schöner ist, dass alle Nachwuchs-Fahrer – zwischen 9 bis 16 Jahren – auch in diesem Jahr die Mehrtagestour mit dem Tuspo gemeistert haben! Chapeau. Am Abschlusstag wurde neben einigen Radkilometern noch ein Maislabyrinth absolviert, es wurden Kettcar-Challenges durchgeführt. Und dann war da ja noch die Überraschung am Edersee selbst: Eine Brücke, die aufgrund des für gewöhnlich hohen Wasserstandes fast nie überquert werden kann, war (natürlich per Rad!) passierbar.
Um 20 Uhr (in diesem Jahr pünktlich...) trudelten alle 18 Gesichter wieder an der Radbahn ein, mit Tuspo-Bus oder Zug gefahren. Auch 2019 möchten wir, nach diesen tollen Erlebnissen, natürlich wieder eine Tuspo-Tour organisieren und freuen uns auf interessante Radkilometer, schöne Naturerlebnisse, auf strahlende Gesichter, auf besondere Erkenntnisse – und natürlich auf Unerwartetes und Überraschendes...
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12.08.18

 

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Ihr seid ein toller Verein!

Schon in 9 Tagen geht es auf der Radbahn Göttingen wieder rund! Seid dabei...

Wir fahren auf Straßenrädern - dennoch eine super Vorbereitung auf die Niedersächsischen Bahnmeisterschaften 2018!

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Wir fahren auf Straßenrädern - dennoch eine super Vorbereitung auf die Niedersächsischen Bahnmeisterschaften 2018!
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11.08.18

Göttingens radsportlichste Schulklasse 2018 ist ermittelt! Und wir durften heute dem Sieger Glückwünsche und Präsente überbringen. Die 5k1 des Felix-Klein-Gymnasium Göttingen hat im Premieren-Jahr von Göttingens radsportlichste Schulklasse auf der Radrennbahn als Team die besten Leistungen gezeigt; unter anderem standen im Sprint im Klassendurchschnitt 30 km/h zu Buche. Aus diesem Anlass sind wir (ohne Vorwarnung...) in die 5. Stunde geplatzt und haben die Preise an strahlende und überraschte Gesichter übergeben: Radfahr-Gummibärchen, einen Gutschein für eine Zwei-Tages-Radtour unter Tuspo-Anleitung. Und zudem, wie das Foto zeigt, eine besondere Urkunde, dank der sich die Klasse (die inzwischen zur 6k1 wurde) hoffentlich noch sehr lange daran erinnern wird, wieviel Spaß sie auf der Radbahn hatte...

Was wir betonen möchten: Alle 14 Teams, die in diesem Sommer an unserem Wettbewerb Göttingens radsportlichste Schulklasse teilgenommen haben, waren große klasse!

Mit radsport.land, LandesSportBund Niedersachsen e. V.
#RaufaufsRad#  #Klassezeigen#Image attachment

Göttingens radsportlichste Schulklasse 2018 ist ermittelt! Und wir durften heute dem Sieger Glückwünsche und Präsente überbringen. Die 5k1 des Felix-Klein-Gymnasium Göttingen hat im Premieren-Jahr von "Göttingens radsportlichste Schulklasse" auf der Radrennbahn als Team die besten Leistungen gezeigt; unter anderem standen im Sprint im Klassendurchschnitt 30 km/h zu Buche. Aus diesem Anlass sind wir (ohne Vorwarnung...) in die 5. Stunde geplatzt und haben die Preise an strahlende und überraschte Gesichter übergeben: Radfahr-Gummibärchen, einen Gutschein für eine Zwei-Tages-Radtour unter Tuspo-Anleitung. Und zudem, wie das Foto zeigt, eine besondere Urkunde, dank der sich die Klasse (die inzwischen zur 6k1 wurde) hoffentlich noch sehr lange daran erinnern wird, wieviel Spaß sie auf der Radbahn hatte...

Was wir betonen möchten: Alle 14 Teams, die in diesem Sommer an unserem Wettbewerb "Göttingens radsportlichste Schulklasse" teilgenommen haben, waren große klasse!

Mit radsport.land, LandesSportBund Niedersachsen e. V.
#RaufaufsRad# #Klassezeigen#
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10.08.18

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