Lizenz

59 Radsportler haben dieses Jahr eine Rennlizenz über den Tuspo gelöst – Ein neuer Rekord! (16 mehr als 2014). Sie alle gehen zwischen März und Oktober bei Wettkämpfen im gesamten Bundesgebiet an den Start.

Die meisten der Rennen werden nicht – wie die aus dem Fernsehen bekannten Großen Rundfahrten – als klassische Straßenrennen ausgetragen, sondern in der Regel auf einem Rundkurs, der oftmals zu durchfahren ist. Entsprechend kommt im Training der Beschleunigung und dem Kurvenfahren eine Schlüsselrolle zu. Die Distanz der Elite-Rennen variiert enorm und reicht von standesgemäßen 60-80 Kilometer bisweilen bis 180 Kilometer.

In Deutschland beginnen Elitefahrer, die erstmals eine Lizenz lösen, in der C-Klasse. Erringen sie binnen einer Saison einen Sieg oder aber fünf Top-Ten-Platzierungen, so steigen sie in die B-Klasse auf. Das selbe Prinzip führt sie in die A-Klasse, die höchste Amateurklasse Deutschlands. Um den Verbleib innerhalb einer Klasse zu sichern, sind in der Folgesaison drei Platzierungen oder aber ein Sieg notwendig.

Der Tuspo verfügt – neben zahlreichen Fahrern in den Senioren- und Nachwuchsklassen – derzeit über eine Vielzahl an C-Fahrern von denen einige aufstiegs Ambitionen haben. C-Fahrer dürfen als  einzige Amateure auch an Jedermann-Wettkämpfen wie dem German Cycling Cup teilnehmen.

Spätestens in den Rennen selbst wird immer wieder deutlich, dass Radsport ein Teamsport ist: Gemeinsam während des Rennens Absprachen treffen, Taktiken festlegen, Nachführarbeit leisten, das Rennen kontrollieren, wechselseitige Attacken fahren, oder sich im Wind abwechseln – allein gelangt man im Radsport nur selten zum Erfolg.

Aber auch die Anfahrt zu den Rennen, die Planung im Vorhinein sowie die Nachbereitung und Analyse im Anschluss an die Wettkämpfe stärken das „Wir-Gefühl“ enorm.

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