Tuspo-Philosophie par excellence

Wofür steht eigentlich der Tuspo? Für die Tour d´Energie, die Radrennbahn, die Nachwuchsarbeit oder den Lizenzsport? Für die blau-weißen Trikots, rasanten Rennsport, oder die vielfältigen Trainingszeiten? Nun: Vor allem steht der Tuspo doch für die Philosophie, die hinter ihm steht – und die sich auch als Unterüberschrift auf dieser Homepage wiederfindet: Radrennsport für alle Alters- und Leistungsklassen.
Dass diese Leitidee weit mehr ist als eine hohle Phrase, das wurde selten deutlicher als am vergangenen Wochenende: Im Lizenzbereich ebenso wie bei den Jedermännern, im Schülerbereich ebenso wie in der Jugend: Fast überall konnte der Tuspo in den vergangenen Tagen auftrumpfen. Insgesamt standen nach dem erfolgreichen Rennwochenende drei Siege und drei weitere Podiumsplätze zu Buche. Und dass diese nicht nur auf männliche Akteure zurückzuführen sind, sondern auch auf weibliche, das passt doch mustergültig zur Tuspo-Philosophie…

Foto mit Genehmigung von: nw fotografie, Naima Wiczorrec

Den womöglich bemerkenswertensten Auftritt legten Yannick Sinske und Dominik Blome beim Lizenzrennen in Lübeck hin. Am Ende des 63 Kilometer langen Kriteriums der B-/C-Lizenfahrer durfte sich Yannick über Rang zwei freuen, Dominik über Platz sieben (ausführlicher Bericht folgt).

Ebenfalls ihre gute Form bestätigen konnten die Nachwuchsfahrer beim Renntag in Breitenworbis. Das erste Ausrufezeichen setzte dabei Linus Fahrendorff, der in der U11 den ersten Platz belegte. In dem als Kriterium ausgetragenen Rennen verlängerte der Youngster den ersten Wertungssprint zu einer erfolgreichen Attacke, die er souverän ins Ziel brachte. Im selben Rennen konnte sich Paul Petry auf Platz 8 platzieren.

In den anschließenden Wettkämpfen der weiblichen Schülerklassen gab es zwei weitere Podestplätze: Franzi Arendt belegte den zweiten Platz in der U11, Hannah Buch sprintete Rennen Breitenworbis 2in der U13 als Dritte über die Ziellinie. „Alle drei Rennen waren sowohl quantitativ als auch qualitativ gut besetzt, sodass den traditionell starken Thüringer Nachwuchsradsportlern – unter anderem aus Gera, Erfurt und Jena – erfolgreich Paroli geboten wurde“, freute sich Tuspos Abteilungsleiter und Nachwuchstrainer Holger Buch.

Den erfolgreichen Auftritt im Eichsfeld rundete Max Hessel ab, der das Rennen der Jugendklasse U17 im Alleingang für sich entscheiden konnte: Nachdem er bei der ersten Wertungsabnahme noch nicht auf Betriebstemperatur gewesen war, löste er sich anschließend vom Feld und holte sich Punkte am laufenden Band. Finnley Hartz wurde in dem Rennen Siebter.

Hannah Buch wird Dritte

Unterdessen wiederholte Tuspo-Fahrer Frieder Uflacker beim Rennen Rund um den Elm in Braunschweig seinen Vorjahreserfolg: Der 37-Jährige wurde nach den 68 anspruchsvollen Kilometern des Jedermann-Rennens Sieger im Schlussspurt einer sechsköpfigen Spitzengruppe (auch hier folgt noch ein kleiner Rennbericht).

Und wer glaubt, dass durch die Schilderung dieser vielseitig erfolgreichen Platzierungen jede einzelne Tuspo-Gruppe abgebildet worden wäre, der irrt gewaltig: Denn während die C-Lizenzfahrer im Braunschweiger Prinzenpark einen couragierten Auftritt zeigten, hat die Cappuccino-Runde des Tuspo bereits Ende Juni am Sella-Ronda-Bike-Day in Südtirol teilgenommen (wobei auch hiervon ein ausführlicher Nachbericht zu erwarten ist). Und die Tatsache, dass viele der Cappuccino-Fahrer jenseits der 50 Jahre alt sind, spiegelt doch par excellence die Tuspo-Philosophie wider – nicht wahr?

Text: Timo und Holger / Fotos: Gerd, Frank, Naima Wiczorrec.

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