Uflacker mit offensiver Fahrweise Vierter

Beim 60 Kilometer langen und als Kriterium ausgetragenen Rundstreckenrennen rund um die Hasseröder-Brauerei, dem 20. Wernigeröder Radsporttag, setzten die Göttinger Rennfahrer vom Tuspo Weende von Beginn an starke Akzente.

Bei den Wertungssprints zu jeder fünften Runde, insgesamt waren 60 Runden aufgelegt, suchte der Göttinger Frieder Uflacker immer wieder die Flucht nach vorn und konnte so mehrfach Punkte auf seinem Konto sammeln oder mischte bei den Sprints wiederholt erfolgreich mit. Unterstützt wurde Uflacker vor allem von seinem Vereinskollegen und Zeitfahrspezialisten Jan-Olaf Jannsen, der zahlreiche Aktionen mit vorbereitete oder entflohene Fahrer mit kräftigem Tritt in die Pedale wieder stellte. Im letzten Drittel des Rennens zollten die Beiden allerdings ihrer offensiven Fahrweise Tribut und konnten einem entflohenen Trio im entscheidenden Moment nicht folgen, welches letztlich sogar noch eine Überrundung schaffte. Damit machte diese kleine Gruppe, den Regeln eines Kriteriums entsprechend (Rundengewinn geht vor Punktgewinn), das Podium unter sich aus. Sieger wurde der Leipziger Ralf Keller vor seinem Teamkollegen Marek Bosniatzki. Letzterer stand bei der Tour d’Energie bereits mehrfach auf dem Podium der 100-Kilometer-Schleife. Punktbester Fahrer war am Ende zwar Frieder Uflacker, musste sich damit allerdings mit der Holzmedaille trotz eines Stundenmittels von 42,5 km/h zufrieden geben. Jannsen beendete das Rennen auf Rang 25.

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